Mittwoch, 24. Dezember 2025

Weihnachtspost


Es war einmal ein kleines, 
verschneites Dorf, 
das mitten in einem tiefen Tal lag.
 In der Adventszeit erstrahlte 
das ganze Dorf 
in einem 
zauberhaften Lichtermeer.


In dieser besonderen Zeit lebte 
ein kleiner Junge, 
der Felix hiess.
Er war voller Vorfreude,
 denn dieses Jahr wollte er etwas ganz Besonderes für seine Familie tun.
 Seit sein Vater vor einigen Jahren verstorben war, fühlte sich die Adventszeit oft traurig an.
 Doch Felix wollte den Glanz und die Freude, die Weihnachten mit sich bringen sollte, wieder in ihr Zuhause holen.
Eines Abends, als leise Schnee vom Himmel fiel, hatte Felix eine Idee. 
Er beschloss, einen Adventskalender zu basteln. 
Auf dem Estrich suchte er nach alten Kisten und entdeckte viele schöne Dinge: bunte Stoffreste, Glöckchen und sogar ein paar alte Weihnachtskarten. Die ersten Tage vergingen wie im Flug.
Felix malte, schnitt und klebte, während er sich Geschichten über die Überraschungen ausdachte.
 Am ersten Dezember öffnete seine Mutter das erste Türchen und entdeckte eine handgemachte Weihnachtskarte, auf der Felix eine Botschaft geschrieben hatte.

Für die beste Mama 

auf der ganzen Welt.

Mit Tränen der Rührung in den Augen 
zog sie Felix fest in ihre Arme.

In der Woche vor Weihnachten wurde das Dorf von einer plötzlichen Kältewelle überrascht. 

Die Luft war klar und eisig, 

der Schnee fiel in grossen,

 dichten Flocken.

Felix und Emma konnten nicht mehr draussen spielen, denn das ganze Dorf war eingeschneit.

 Doch das machte nichts, denn die Vorfreude auf das Weihnachtsfest war grösser als die Kälte.


Überall glitzerten funkelnde Lichter,
 die Luft war erfüllt vom Duft frisch gebackener Guetzli und Tannenzweige.
Die Kinder 
des Dorfes konnten 
es kaum erwarten, 
Weihnachten zu feiern.


Jedes Türchen 

brachte Freude und Wärme

 in ihr kleines Zuhause.


An Heiligabend und am Weihnachtstag sassen Mama, 

Felix und Emma zu dritt am Tisch 

und sie  

genossen ein einfaches,

festliches Essen.

 Für seine Mutter und seine Schwester Emma hatte Felix eine kleine Überraschung vorbereitet:

Er hatte ein Lied komponiert.


Mit zitternden Händen und leuchtenden Augen
 sang er von der Liebe, 
die sie verband, 

von den Erinnerungen

 an ihren Vater.


In diesem Moment fühlten

 sie sich ihrem Vater näher als je zuvor. 

Sie wussten, 

dass er stolz auf sie gewesen wäre.

 Die Liebe,

 die sie verband,

 immer einen festen Platz 

in ihren Herzen haben würde.

Sie haben
 nicht nur Geschenke ausgetauscht, 
sondern auch die wahre 

Bedeutung von Weihnachten erfahren: Liebe, Familie, Erinnerungen, die niemals verblassen.
 So leuchteten heute die Lichter 
am Weihnachtsbaum 
heller als je zuvor.

Das kleine Dorf war erfüllt

 von Wärme und Geborgenheit.

 Ja, heute ist Jesus geboren!

Von Herzen

 wünsche ich dir frohe,

 schöne Weihnachten!


 





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